Für den Weltfrieden!...
Heute morgen habe ich in aller Frühe den Wecker erfolgreich ignoriert um mich gegen ca. 10 Uhr nörgelnd ("Ach, du wolltest doch mal endlich anfangen früher aufzustehen"...) aus dem Bett zu quälen. Manchmal kann ich mich nicht leiden, weil ich dann zu sehr die Klischees eines Studenten erfülle - und da soll mal einer sagen, dass wir Studenten es schwer hätten. Sagen wir: Wir könnten es schwer haben! Aber das hat der Student...entschuldigung, aus politischer Korrektheit muss ich ja nun von "Studierenden" reden ... ja selbst in der Hand...besonders in den Semesterferien. Und man hat ja auch noch andere Pflichten...so zum Beispiel Wäsche waschen - damit die Leute in Zukunft nicht die Straßenseite wechseln, wenn man an ihnen vorbei gehen will! ;)
Und da haben wir auch die Themenüberleitung *g*...(hab ich das nicht toll gemacht?):
Der Waschsalon - ein Treffpunkt von alt und jung, von arm und reich, von Frau und erstaunlicherweise auch einer hohen Männerquote...
Und gerade wegen dieser Geschöpfe ist ein Besuch im Waschsalon außergewöhnlich erbaulich. Und zwar nicht einmal, wie der gemeine Leser jetzt vielleicht denken wird, weil dort solche Prachtexemplare herumlaufen. Obwohl, Prachtexemplare vielleicht schon, aber in anderer Hinsicht, als man es sich erhoffen mag...
Bereits als ich einen Blick durch das Fenster des Gebäudes warf war ich schockiert von dem Modebewusstsein, dass ein mancher Mann an den Tag legt: Sandalen mit Socken!
Ja, es ist das reinste Sommerwetter heute - ich finde es daher widersprüchlich braunen Wollsocken aus dem Schrank zu kramen um sie dann in OFFENEN Schuhen zu tragen. Auch wenn ich beim Studieren des Generalanzeigers bereits zur Kenntnis nehmen musste, dass dies anscheinend der neuste Schrei sein soll, ich kann wohl im Interesse aller Frauen nur eins betonen: Lasst Euch bitte nicht veralbern - das WAR schon immer hässlich und das WIRD auch immer der absolute Schrecken aller weiblichen Wesen bleiben! Da helfen Euch auch Designer nichts...außerdem bezweifle ich, dass der Mittvierziger im Waschsalon meines Vertrauens über die neusten Enwicklungen in der Modebranche derart auf dem Laufenden war.
Schließlich hatte ich es also geschafft eine leere Waschmaschine zu ergattern, die nun mit Buntwäsche auf 60 Grad zu routieren begann. Zunächst versprach mir die Maschine bereits in 25 Minuten fertig zu sein, aber mein skeptischer Blick schien angebracht: Nach 5 Minuten stand die Zeitangabe nun auf einer Stunde. Jede Menge Zeit also, um mich auf der Fensterbank an der Sonne zu erfreuen und meinen Roman weiter zu lesen - in dieser wunderschönen Geräuschskulisse umgeben von Waschmaschinen- und Trocknerlärm.
Aber so recht wollte es mir nicht gelingen Umberto Eco bei seinem Roman "Der Name der Rose" (wollte ich schon immer mal lesen) zu folgen - denn neben mir hatte ein Herr scheinbar den Inhalt von 3-4 Trocknern auf der Theke ausgebreitet und begann mit einer Seelenruhe jedes einzelne Teil zu falten und auf Stapel zu sortieren...im Fenster stehend natürlich. Dabei hatte ich die Chance sein Unterwäschesortiment genaustens aus dem Augenwinkel zu studieren. Graue Boxershorts, graue Boxershorts, schwarze Boxershorts... nicht sehr aufregend. Aber er machte schier keine Anstalten die Sachen endlich in seinen Taschen zu verstauen. Ob er sich vielleicht ein Gespräch erhofft hat? Oder der Frauenwelt mal zeigen wollte, wie man richtig faltet? (Das könnte er an meinem Schrank nochmal vorführen!^^..) Ich glaube ich kannte ihn von der Uni, aber was hätte ich schon sagen sollen: "Hey, die hat mein Freund auch!" - oder: "Hm, grau steht dir bestimmt blendend?" - oder vielleicht doch: "Kann ich dir irgendwie helfen?"
Soweit ein kleiner Einblick in das Leben nach Koblenz.
Meine Handtücher trocknen nun in der Sonne und blockieren den Balkon =/...
LG
Und da haben wir auch die Themenüberleitung *g*...(hab ich das nicht toll gemacht?):
Der Waschsalon - ein Treffpunkt von alt und jung, von arm und reich, von Frau und erstaunlicherweise auch einer hohen Männerquote...
Und gerade wegen dieser Geschöpfe ist ein Besuch im Waschsalon außergewöhnlich erbaulich. Und zwar nicht einmal, wie der gemeine Leser jetzt vielleicht denken wird, weil dort solche Prachtexemplare herumlaufen. Obwohl, Prachtexemplare vielleicht schon, aber in anderer Hinsicht, als man es sich erhoffen mag...
Bereits als ich einen Blick durch das Fenster des Gebäudes warf war ich schockiert von dem Modebewusstsein, dass ein mancher Mann an den Tag legt: Sandalen mit Socken!
Ja, es ist das reinste Sommerwetter heute - ich finde es daher widersprüchlich braunen Wollsocken aus dem Schrank zu kramen um sie dann in OFFENEN Schuhen zu tragen. Auch wenn ich beim Studieren des Generalanzeigers bereits zur Kenntnis nehmen musste, dass dies anscheinend der neuste Schrei sein soll, ich kann wohl im Interesse aller Frauen nur eins betonen: Lasst Euch bitte nicht veralbern - das WAR schon immer hässlich und das WIRD auch immer der absolute Schrecken aller weiblichen Wesen bleiben! Da helfen Euch auch Designer nichts...außerdem bezweifle ich, dass der Mittvierziger im Waschsalon meines Vertrauens über die neusten Enwicklungen in der Modebranche derart auf dem Laufenden war.
Schließlich hatte ich es also geschafft eine leere Waschmaschine zu ergattern, die nun mit Buntwäsche auf 60 Grad zu routieren begann. Zunächst versprach mir die Maschine bereits in 25 Minuten fertig zu sein, aber mein skeptischer Blick schien angebracht: Nach 5 Minuten stand die Zeitangabe nun auf einer Stunde. Jede Menge Zeit also, um mich auf der Fensterbank an der Sonne zu erfreuen und meinen Roman weiter zu lesen - in dieser wunderschönen Geräuschskulisse umgeben von Waschmaschinen- und Trocknerlärm.
Aber so recht wollte es mir nicht gelingen Umberto Eco bei seinem Roman "Der Name der Rose" (wollte ich schon immer mal lesen) zu folgen - denn neben mir hatte ein Herr scheinbar den Inhalt von 3-4 Trocknern auf der Theke ausgebreitet und begann mit einer Seelenruhe jedes einzelne Teil zu falten und auf Stapel zu sortieren...im Fenster stehend natürlich. Dabei hatte ich die Chance sein Unterwäschesortiment genaustens aus dem Augenwinkel zu studieren. Graue Boxershorts, graue Boxershorts, schwarze Boxershorts... nicht sehr aufregend. Aber er machte schier keine Anstalten die Sachen endlich in seinen Taschen zu verstauen. Ob er sich vielleicht ein Gespräch erhofft hat? Oder der Frauenwelt mal zeigen wollte, wie man richtig faltet? (Das könnte er an meinem Schrank nochmal vorführen!^^..) Ich glaube ich kannte ihn von der Uni, aber was hätte ich schon sagen sollen: "Hey, die hat mein Freund auch!" - oder: "Hm, grau steht dir bestimmt blendend?" - oder vielleicht doch: "Kann ich dir irgendwie helfen?"
Soweit ein kleiner Einblick in das Leben nach Koblenz.
Meine Handtücher trocknen nun in der Sonne und blockieren den Balkon =/...
LG
ra-bea - 12. Apr, 14:47



